Bild 1: ©  das design plus | Sabine Schmidt
Bild 2: ©  das design plus | Sabine Schmidt
Bild 3: ©  das design plus | Sabine Schmidt

Ehre, wem Ehre gebührt

Jedes Jahr werden die besten Absolventinnen und Absolventen der RWTH Aachen für ihre exzellenten Examensleistungen besonders ausgezeichnet.

Der Rektor der RWTH Aachen zeichnet in jedem Jahr diejenigen Graduierten, die ihre Promotion mit „summa cum laude“ abgeschlossen haben, mit der Borchers-Plakette aus. Gemeinsam mit dem Förderverein proRWTH wird die Auszeichnung im Rahmen des jährlichen RWTH Graduiertenfestes vergeben (seit 2006  in Form einer Ehrennadel).

Historischer Hintergrund: Geheimrat Professor Dr. Dr.-Ing. E.h. Wilhelm Borchers war vom 1. Oktober 1897 bis zu seinem Tode am 6. Januar 1925 Ordinarius für Metallhüttenkunde an der Technischen Hochschule Aachen. Auf ihn geht im Jahr 1902 die Gründung des neuen  „Instituts für Metallhüttenkunde und Elektrometallurgie“ zurück. Das Laboratorium war das erste ausgesprochen metallurgische Forschungsinstitut in Deutschland. In den Jahren 1904 – 1909 stand Borchers der Hochschule als Rektor vor.

Bereits am 1. Juli 1909 wurde an der Hochschule die Borchers-Stiftung gegründet. Zur angemessenen Würdigung seiner Forschungsleistungen und Verdienste um die Hochschule wurde eine Ehrenplakette – die Borchers-Plakette – geschaffen.

Zu den Preisträgern*innen

Mit der Springorum-Denkmünze ehrt der Förderverein der RWTH Aachen die Absolvent:innen, die ihre Diplom-Hauptprüfung, Magisterprüfung, Masterprüfung, Lehramtsprüfung bzw. das Staatsexamen mit Auszeichnung bestanden haben. Diese Ehrung erhalten dabei die besten 10 % eines Jahrgangs aus jeder Fakultät. Ermittelt werden die Preisträger:innen hierzu im Rahmen eines fakultätsinternen Auswahlverfahrens. Der Förderverein proRWTH und die Hochschule verleihen die Auszeichnung jedes Jahr im Rahmen des RWTTH Graduierenfestes. Seit 2006 wird die Springorum-Denkmünze in Form einer Ehrennadel vergeben.

Hisotrischer Hintergrund: Kommerzienrat Dr.-Ing. E.h. Friedrich Springorum, Dortmund, war Mitbegründer der „Gesellschaft von Freunden der Aachener Hochschule“. Er hat sie von ihrer Gründung am 3. August 1918 an bis zum Jahre 1925 als Vorsitzender geleitet. Als Ausdruck des Dankes für sein erfolgreiches Wirken für die Gesellschaft und die Hochschule, zu deren frühesten Studenten er gehörte, beschloss die Mitgliederversammlung der Gesellschaft am 8. August 1925, die Springorum-Gedenkmedaille zu stiften. Sie wird auch Denkmünze genannt.

Die von Professor Bagdon, Dortmund, geschaffene Gedenkmedaille wird auf Antrag der Fakultäten von der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen den Studierenden, die Ihre Diplom-, Magister- oder Masterprüfung mit Auszeichnung bestanden haben, verliehen.

Auf der Vorderseite der Bronze-Medaille ist der Kopf von Dr. Springorum nach links abgebildet. Die Umschrift lautet: FRIEDRICH SPRINGORUM EIN FREUND UND FÖRDERER DER TECHNISCHEN HOCHSCHULE ZU AACHEN.

Bei Rückfragen zum Auswahlverfahren steht die Abteilung 3.0 – Presse und Kommuniton der RWTH unter der E-Mail-Adresse ehrung@rwth-aachen.de zur Verfügung.

Zu den Preisträgern*innen

Unter den, von proRWTH maßgeblich mitgetragenen Auszeichnungen gehören weiterhin:

Aus Anlass des 90-jährigen Bestehens des Ingenieurbüros Pirlet im Jahr 1999 haben die Ingenieurgesellschaft Pirlet & Partner mbH und Dipl.-Ing. Alexander Pirlet den Josef-Pirlet-Preis und den Eugen-Pirlet-Preis für Studierende des Bauingenieurstudiums an der RWTH Aachen gestiftet. Die Preise wurden erstmalig im Jahr 2000 vergeben.

Der Josef-Pirlet-Preis wird in Form eines Stipendiums an Studierende mit guten bis sehr guten Studienleistungen im Bachelorstudium vergeben, um sie bei einem Studienaufenthalt im Ausland zu unterstützen. Der Preis ist mit je 3.000 Euro dotiert (Stipendiengeber: Ingenieurgesellschaft Pirlet & Partner mbH, Köln).

Der Eugen-Pirlet-Preis wird für eine hervorragende Diplomarbeit, Masterarbeit oder Promotion aus dem Bereich des Konstruktiven Ingenieurbaus vergeben. Das Preisgeld beträgt 2.000 Euro (Stipendiengeber: Dipl.-Ing Alexander Pirlet, Prüfingenieur für Baustatik, Köln).

Zu den Preisträger*innen

Herr Dipl.‐Ing.Burkhard Walter und die Fakultät für Bauingenieurwesen der RWTH Aachen University loben in Kooperation mit proRWTH den Holzbaupreis aus, mit dem hervorragende Abschlussarbeiten auf dem Gebiet des konstruktiven Holzbaus gewürdigt werden. Der Preis ist mit insgesamt 3.500 € dotiert. Er wurde erstmalig im Jahr 2020 verliehen.

Zum Stifter des Preises

Herr Dipl.‐Ing. Burkhard Walter ist Gründer und geschäftsführender Inhaber der B. Walter Ingenieurgesellschaft mbH mit Standorten in Aachen und Duisburg. Herr Walter hat sein Studium des Bauingenieurwesens an der RWTH Aachen 1982 abgeschlossen und 1984 das Ingenieurbüro gegründet. Er ist öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Holzbau, Mitglied in zahlreichen Fachausschüssen und mehrfacher Träger des Holzbaupreises der Länder Nordrhein‐Westfalen und Rheinland‐Pfalz. Sein Ingenieurbüro gehört zu den renommiertesten Adressen für den Holzbau und hat eine Reihe anspruchsvoller und erfolgreich abgeschlossener Projekte vorzuweisen

Außerdem betreuen die Freundesgesellschaft und die RWTH Aachen Stiftungen und Fonds, aus denen jährlich Preise und Auszeichnungen an herausragende Absolventinnen und Absolventen vergeben werden:

Mit dem Ferdinand Schmetz-Preis werden jedes Jahr herausragende heoretische und praktische Arbeiten auf dem Gebiet des Segelflugs, insbesondere des dynamischen Segelflugs, ausgezeichnet. proRWTH vergibt den Preis in Höhe von 1.500 Euro auf dem jährlich stattfindenen Kongress der Deutschen ‚Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt (DGLR). Die Mittel stammen aus dem 1974 gestifteten „Klemperer-Schmetz-Gedächtnis-Fonds“.

Mit dem Schöneborn-Preis zeichnet proRWTH jährlich exzellente Leistungen beim Bachelor-Examen in der Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften (Biologie, Chemie, Physik) aus.

Der Preis geht auf eine Erbschaft des Mathematikprofessor Dr. Heinz Schöneborn zurück, der von 1964 bis 1987 an der RWTH Aachen lehrte und egnagiertes Mitglied im Förderverein proRWTH war. Für seine Studierenden und den wissenschaftlichen Nachwuchs setze er sich bereits zu Lebzeiten sehr ein. Mit seiner Erbschaft ermöglichte er diese Auszeichnung, die seit 2004 vergeben wird.

In der Vergangenheit verliehene Preise unserer Mitglieder und Stifter:innen:

Mit dem Viktor-und-Mirka-Pollak-Preis werden herausragende, an der RWTH Aachen angefertigte Abschlussarbeiten in der Elektrotechnik und Informationstechnik, die eine medizinisch-technische Problemstellung behandeln, ausgezeichnet.

Der Preis wird bestimmungsgemäß aus dem Viktor-Mirka-Pollak-Fonds für medizinische Technik finanziert, der der Förderung interdisziplinärer medizintechnischer Forschung gewidmet ist. Der Fond wurde im Jahre 2004 von Frau Mirka Pollak gestiftet. Er gilt dem Vermächtnis ihres Ehegatten Viktor Pollak, der in den Jahren von 1968 bis kurz vor seinem Tode 1999 an der University of Saskatchewan in Saskatoon, Kanada, Pionierarbeit auf dem Gebiet Biomedical Engineering geleistet hat. Verwaltet wird der Fonds von proRWTH, Förderverein der RWTH Aachen.

Im Sinne des Stifters werden an eine auszeichnungswürdige Masterarbeit neben einer überdurchschnittlichen Benotung die folgenden Auswahlkriterien angelegt:

  • Die Arbeit soll auf dem Gebiet der Elektrotechnik und Informationstechnik angesiedelt sein und eine medizinisch-technische Problemstellung behandeln. Es muss sich um eine aus Sicht der Medizin relevante Aufgabe handeln.
  • Die Arbeit muss sich mit der, der Problemstellung zugrunde liegenden medizinischen Anwendung auseinandersetzen. Sie soll auch für Fachgebietsfremde verständlich geschrieben sein.
  • Die in der Arbeit erarbeitete Lösung soll innovativen Charakter haben. Das Potential zur klinischen Umsetzung soll klar erkennbar sein.
  • Die technische Umsetzung des bearbeiteten Forschungsansatzes soll im Vordergrund stehen.
  • Die Arbeit wurde innerhalb des Studienjahres 2015/2016 abgeschlossen.

Anstelle einer Masterarbeit kann der Preis auch für den detailliert ausgearbeiteten Arbeitsvorschlag eines Promotionsprojektes oder für eine außergewöhnliche Bachelorarbeit, die sich in Qualität und Umfang an diesen Kriterien messen lassen können, verliehen werden.

Der Preis wird seit dem Jahre 2005 jährlich ausgeschrieben. Für das Jahr 2016 ist er mit 1.000 € dotiert. Er wird auf dem Tag der Elektrotechnik und Informationstechnik verliehen werden.

Die Auswahl der Preisträger erfolgt dabei durch ein Kuratorium, dem der Dekan der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der RWTH Aachen und drei Fachvertreter der Medizintechnik aus dieser Fakultät angehören. Das Kuratorium wird derzeit koordiniert durch Prof. i.R. Dr.–Ing. Dietrich Meyer–Ebrecht, Lehrstuhl für Bildverarbeitung der RWTH, E-Mail: meyer-ebrecht.at.rwth-aachen.de.

Vorschläge für auszeichnungswürdige Arbeiten bitten wir formlos mit einer kurzen Laudatio der betreuenden Lehrstuhlinhaberin bzw. des betreuenden Lehrstuhlinhabers und einem Exemplar der Arbeit bis zum 30. September 2016 an den Koordinator einzureichen.

Zu den Preisträger*innen

Mit dem F.C. Trapp-Preis werden Ingenieure und Ingenieurinnen ausgezeichnet, die während ihrer Ausbildung ein besonderes Augenmerk auf Praxisorientierung gelegt, mit überdurchschnittlichem Ergebnis abgeschlossen und sich auch für die Gemeinschaft und unseren Staat verdient gemacht haben.
Nach 21 Jahren wurde der Preis 2013 letztmalig vergeben. An dieser Stelle möchten wir ihm für sein langjähriges und hohes Engagement sehr danken.

Zu den Preisträgern